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  Glossar
  Paritätsprüfung / Paritätsbit
Bei einer Paritätsprüfung wir ein Bit pro Byte dafür verwendet, um die Unverändertheit des Bytes rudimentär erkennen zu können. Hierbei wird festgelegt, dass ein Byte entweder bei einer geraden oder ungeraden quersumme der datenbits gesetzt werden soll. Ist nun eine Quersumme z.B. ungerade und das bit sollte 1 sein bei einer geraden quersumme, dann ist das byte verändert worden und somit unbrauchbar.
  Passiver RFID Tag
Passive RFID Tags haben im Gegensatz zu aktiven RFID Tags keine eigene Energieversorgung. Sie werden aus externen Quellen gespeist und beziehen ihre Energie typischerweise von dem Trägersignal, das vom Lesegerät ausgegeben wird. Siehe auch „Aktiver RFID Tag“
  PCSC (PersonalComputer SmartCard)
Mit der PCSC wird eine hardware- und plattformunabhängige Schnittstelle für die Kommunikation von Smartcards mit Personalcomputern. Die Hardwareseitige Anpassung findet  über eine Middleware statt, die die Hardwaresignale in PCSC konforme Signale übersetzt.
  Personalisieren
Personalisieren bezeichnet oberbegrifflich, dass ein Identifikationsmittel durch technische und oder optische Veränderung eindeutig einer Person zugeordnet wird. Dies findet in der Regel durch im Thermodruck aufgebrachte Personalien incl. Personenbild statt. Bei biometrischen Systemen werden zusätzliche Merkmale, wie Fingerabdruck, Gesichtsgeometrie oder Irisdaten gespeichert.
  Physical Markup Language (PML)
Mit der Physical Markup Language ist es möglich physikalische Objekte, Waren sowie die Umgebungsinformationen zu beschreiben. Die Physical Markup Language stellt zum Beispiel die Nummern des EPC dar, RFID-Reader-Identnummern, Sensordaten für physikalische Größen, Barcode-Daten, etc. PML basiert auf der XML Programmiersprache. Zusammen mit dem Electronic Product Code(EPC) und dem Objekt Name Service (ONS) ist die Physical Markup Language (PML) die Basis für die automatische Verbindung zwischen physischen Warenfluss und Informationsfluss. Der EPC dient zur Identifizierung von Produkten. Die PML beschreibt dabei das Produkt und der ONS stellt die Verbindung beider Komponenten sicher.
  PIN / PIN-Code (Personal Identification Number)
Ein PIN-Code bezeichnet eine Geheimzahl oder geheime Passphrase, mit der eine persönliche Authentisierung durchgeführt wird. Im Zusammenhang mit weiteren technischen Mitteln, wie z.B. einer RFID-Karte, spricht man von einer 2-Faktor Authentisierung. 1. Faktor = Karte / 2. Faktor = PIN-Code. Die Nachteile von PIN-Codes ohne 2. Authentisierungsmedium sind: Ausspionierbarkeit, Abhörbarkeit und z.T. auch geringe Signifikanz. Zum Vergleich: Elektronische Systeme liefern heute "eine PIN" mit bis zu 512 Zeichen. Von Menschen einzugebende PINs sind i.d.R. gerade mal 4 Stellig.
  PKI (Public Key Infrastructure)
Unter einer Public Key Infrastructure versteht man alle, zum sicheren Betrieb einer unternehmensweiten Zertifikatshandhabung nötigen Instrumentarien. Dies beinhaltet Hard- und Software, Trustcenter Identifikationsmedium und z.T. abhörsichere Übertragungswege. Eine PKI-Karte ist hierbei oft der Datenträger für die persönliche und nicht öffentliche Signatur. Eine komplette PKI aufzusetzen ist unter Umständen ein sehr aufwändiger und unternehmensweiter  Prozess, der ohne Hilfe von Experten i.d.R. nicht zu bewerkstelligen ist.
  Polarisation
Die Polarisation beschreibt die Ausrichtung einer elektromagnetischen Welle. Man unterscheidet zwischen linearer und zirkularer Polarisation. Linear polarisierte Wellen können vertikal oder horizontal ausgerichtet sein.
  Prelaminat für RFID-Ausweise
Die Verlegung und Verbindung einer RFID-Antenne mit dem später zu verschweißendem PVC ist eine sehr aufwändige und höchste Präzision erfordernde Aufgabe. Diese Aufgabe kann wirtschaftlich sinnvoll nur von einigen sehr großen Herstellern durchgeführt werden. Um auch anderen Kartenherstellern eine hohe RFID-Plastikkartenqualität zu ermöglichen, werden sogenannte Prelaminate angeliefert, in denen Chip und Antenne bereits fest verlegt sind. Der Kartenhersteller kann diese RFID-Schicht einfach zwischen seine sonstigen PVC-Schichten legen und vollwertige RFID-Plastikkarten produzieren.
  Proximity Card
(”proximity”, engl. = “Nähe, Umgebung”). Karten mit einer Reichweite von 7 bis 15 cm werden laut ISO 14443 als Proximity Coupling Card bezeichnet. Proximity Cards kommunizieren bei einer Frequenz von 13,56 MHz.