Fiscard: Plastikkarten, Ausweise, Mitgliedskarten, RFID-Karten, Tags, Labels, Tickets, Kartendrucker und Farbbänder
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Fiscard: Plastikkarten, Ausweise, Mitgliedskarten, RFID-Karten, Tags, Labels, Tickets, Kartendrucker und Farbbänder
Im Bereich der Plastikkarten ist die Fis Organisation eines der erfahrensten und erfolgreichsten Unternehmen. Letztendlich wurde die Fis Organisation GmbH 1979 mit dem Zweck der Plastikkartenherstellung und dem Plastikkartenvertrieb gegründet.

Damals war das Produktspektrum der Plastikkarten noch sehr überschaubar.
Im Laufe der letzten 30 Jahre erfuhr die Plastikkarte aber einen wahren Boom, was die technologischen Möglichkeiten und Austattungsmerkmale betrifft. Wir bieten heute allein bei RFID-Ausweisen rund 20 Technologien mit jeweils bis zu 10 Merkmalsklassifizierungen an. Unter Einbezugnahme aller Technologien und Ausprägungen, umfasst unser Lieferspektrum mittlerweile eine 5-stellige Zahl an lieferbaren Optionen und Varianten für Plastikkarten. Es ist uns nicht möglich, jede dieser Varianten in einem Internetauftritt zu präsentieren, weshalb wir empfehlen, einfach unsere erfahrenen Kundenbetreuer unter der Nr. 040 669 616 0 anzurufen.   

Die folgende Glossar-Liste dient nur dem unvollständigen Kurzüberblick über unser Leistungsspektrum:

Plastikkarten-Basis:

Plastikkarte, einschicht:
Unter einer Einschicht-Plastikkarte versteht man eine im Spritzgießverfahren hergestellte Karte. Im Gegensatz zur Mehrschichtkarte, kann die Einschichtkarte nur im Sieb-Oberflächendruck bedruckt werden. Dieser Kartentyp ist der preiswerteste, aber auch der minderwertigste und wird daher i. d. R. nur für Werbeaktionen und Mailings eingesetzt.

Plastikkarte, mehrschichtig:
Bei der Mehrschicht-Plastikkarte werden mehrere Schichten PVC, PET, PC o. ä. unter hohem Druck bei entsprechender Temperatur zu einer homogenen untrennbaren Plastikeinheit verschweißt. Durch die Verwendung einzelner Schichten ist es möglich, offset-, sieb- oder lasergedruckte Grafikelemente geschützt IN der Karte zu verbacken. Die Mehrschichkarte ist die Grundlage für jede weitere IN der Plastikkarte verbackene RFID- oder Induktiv-Technologie.

Plastikkarte, "Clamshell"
Bei einer "Clamshell"-Plastikkarte handelt es sich um eine Sonderform, bei der die RFID-Technologie  in eine Form aus 2 dicken und stabilen Hartschalen eingebracht wird. Die Clamshell-Karte ist i. d. R. 3-4 mal so dick wie eine ISO-Standard-Karte. Clamshell-Plastikkarten werden oft für aktive Transpondersysteme verwendet. Die Bedruckung einer Clamshellkarte ist im Siebdruckverfahren möglich. Eine Personalisierung kann nur mittels Laser oder Inkjet erfolgen.

Plastikkarte "Large Badge"
Large Badge Karten sind in der Regel besonders große Mehrschicht-Plastikkarten. Sie finden bei Events, bei denen große Lesereichweiten erforderlich sind, Verwendung.

Plastikkarten im Sonderformat
Plastikkarten im Sonderformat sind i. d. R. Mehrschicht-Karten, die mittels individuellem Stanzwerkzeug in Wunschform hergestellt werden. Dies ist für Werbezwecke, bei denen die Plastikkarte nicht zwingend im ISO-Format vorliegen muss,  sehr reizvoll. 

Polycarbonat Plastikkarte
Die Polycarbonat-Plastikkarte ist eine Mehrschicht-Karte, die mechanisch und thermisch erheblich höher belastbar ist, als die Standard-PVC-Karte. Kurzzeitig widersteht die PC-Plastikkarte einer thermischen Belastung von bis zu 100° Celsius (je nach Technologie). Bei PC-Plastikkarten muss ein Kartendrucker gegebenenfalls  auf die höheren Temperaturen justiert werden.

PVC-Plastikkarte mit Polycarbonat-Kern
Die PVC / PC / PVC- Karte stellt einen guten Kompromiss zwischen PVC- und PC-Plastikkarte dar. Der Polycarbonatkern sorgt für die nötige Verwindungsfestigkeit, während die PVC-Oberfläche die Nutzung herkömmlicher Kartendrucker ohne Neujustage ermöglicht.  

PET-Plastikkarte (PET = Polyethylenterephthalat)
Die PET-Plastikkarte bietet ähnliche Eigenschaften, wie eine Polycarbonatplastikkarte, ist aber umweltfreundlicher bei der Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen (sofern keine Technologie verbaut wurde). Die PET-Karte kann daher als "die Umwelt-Werbekarte" angesehen werden. PET-Karten sind etwas teurer als PVC-Plastikkarten, weshalb bei heutigen Werbemailings leider trotz Umweltnachteile meist die PVC-Karte eingesetzt wird.

ABS-Plastikkarte (ABS = Acrylnitril-Butadien-Styrol)
ABS-Plastikkarten folgen ebenso wie die PET-Karten dem Umweltgedanken. ABS-Plastikkarten können mit weit geringerem Aufwand recycled werden als PVC-Karten. ABS ist ebenso wie PC und PET ein Hartplastik. Die Karte ist daher verwindungssteifer als konventionelle PVC-Karten. Jedoch neigt ABS-Material zur Versprödung, was der Flexibilität der Karte entgegenwirkt.

Plastikkarten techn. Ausrüstung:

RFID-Antennen / Transponder
Mit RFID ausgestattete Plastikkarten können berührungslos elektronisch gelesen werden, um Prozesse wie z. B. Zeiterfassung, Zutrittskontrolle oder Bezahlsysteme zu bedienen. Je nach Anwendung kann eine RFID-Plastikkarte ein einfacher, ungesicherter Nummernspeicher oder aber ein hochsicherer Kryptografiespeicher mit 3DES und SHA Verfahren sein. Wir bieten jeden Ausweistyp in jeder Sicherheitsstufe. Die populärsten Technologien sind: Mifare Ultralight, Mifare 1K, Mifare 4K, MifareDESfire,Mifare DESfireEVO / EV1, Legic MIM / Prime 256, Legic MIM / Prime1024, Legic Advant 2048, LegicAdvant 4096 , Legic Advant 8192, Hitag-s , Hitag-1, Hitag-2, Miro, em4102, Prox, fixcode, My-D, i-Code SLI, I-Code SLE, HID Isoprox II, HID I-Class 2K/2A, HID I-Class 2k/4A, HID I-Class 16K/16A usw...

Kontaktchip-Plastikkarten
Bei Kontaktchip-Plastikkarten bietet sich i. d. R. der Vorteil, dass Daten mit einer zig-fach höheren Geschwindigkeit gelesen und geschrieben werden können, als bei einer RFID-Karte. Bei Kontaktchip-Plastikkarten handelt es sich meist um Speicherkarten ohne besonders hohe Sicherheit oder das genaue Gegenteil, nämlich die hochsicherheits-Prozessorchipkarte mit div. Kryptografieverfahren zur Speicherung von Signaturen, Passworten und sonstigen Hochsicherheitsdaten. Wir liefern JEDEN frei am Markt erhältlichen Speicher oder Prozessorchip. Eine Detaillistung würde den Rahmen hier sprengen, da mehrere hundert verschiedene Chiptypen als populär einzustufen sind.

Magnetstreifen-Plastikkarten
Bei einer Magnetstreifenkarte, werden in der Regel 1-3 Spuren mit unterschiedlicher Bitdichte zur Codierung verwendet. Das Verfahren entspricht dem Tonband-Speicherverfahren, welches aus den Urzeiten der Heimcomputer bekannt ist. Ein Magnetstreifen selbst, bietet keinerlei Datensicherheit. Eine minimale Datensicherheit kann durch Vorverschlüsselung der Daten erzielt werden. Magnetstreifen sind ebenso wie Barcodes äußerst preiswerte Verfahren. Wir bieten Karten in Hico 4000 Oerstedt, Meco 2750 Oerstedt und Loco 300 Oerstedt. Der Magnetstreifen wird i. d. R. in Iso-Position geliefert, kann aber auch für Sonderanwendungen an fast beliebiger Stelle auf der Karte aufgebracht werden.

Infrarotcodierte Plastikkarten
Bei einer Infrarotcodierung wird in einer infrarotdurchsichtigen Karte mittels infrarotundurchlässiger Balken eine detektierbare Codierung geschaffen. Diese Technologie ist historischen Ursprungs und wird heute nur noch aus Kompatibilitätsgründen angeboten. Wir haben die ersten Infrarotcodierungen bereits vor mehr als 20 Jahren angeboten und können diese Technologie noch immer anbieten. Eine Infrarotcodierung ist aus heutiger Sicht als unsicher zu betrachten.

Induktivcodierte Plastikkarten
Auch die Induktivcodierung ist historischen Ursprungs. Bei der Induktivcodierung werden die Bits aus einer Kupferplatte ausgestanzt, die später in einem Mehrschichtausweis verbacken wird. Hierbei war das Erzielen einer perfekten Kartenoberfläche zwingend erforderlich, da die Codierung sonst optisch erkannt und dupliziert werden konnte.
Diese Plastikkartenart hat uns Erkenntnisse gebracht, die uns auch heute noch im RFID-Sektor zugutekommen. Heute werden Induktivausweise in der Regel zusammen mit RFID-Komponenten aus Kompatibilitätsgründen zu älteren Systemen hergestellt. Wir bieten diesen Ausweistyp mit diversen RFID-Komponenten an.

Weitere Ausstattungen

Unterschriftenfeld
Das Unterschriftenfeld dient der einmaligen Aufnahme von geschriebenen Daten, die anschließend nicht mehr ohne Zerstörung geändert werden können. Die typische Anwendung ist die Unterschrift. Es werden aber oft auch weitere Daten wie z. B. Ausgabedatum oder Seriennummern auf Unterschriftenfeldern aufgebracht (z.B. bei Garantiekarten). Unterschriftenfelder bieten wir in verschiedensten Verfahren ( z.B. Siebdruck oder Prelam ) und Formen an. Auch stempeltaugliche Unterschriftenfelder sind realisierbar.

Rubbelfeld
Bei einem Rubbelfeld handelt es sich um eine auf möglichst allen Lichtfrequenzen undurchsichtige spröde Schutzschicht mit geringer Haftkraft, die eine Information vor unbefugtem Einblick verbergen soll. Ein Rubbelfeld muss bei Manipulationsversuchen zuverlässig und gut sichtbar zerstört werden, damit die Entwertung der geschützten Information sicher erkannt werden kann.
Wir bieten Rubbelfelder in vielen Formen und Druckverfahren an.

Hologramm
Bei Hologrammen ist zwischen echten, geprägten und angedeuteten zu unterscheiden. Echte Hologramme werden in einem sehr aufwändigen Verfahren mittels Laser in die Tiefe eines Materials gebrannt. Zur Detektion wird ein polarisiertes Licht - idealerweise Laserlicht - benötigt. Prägehologramme sind im Prinzip keine echten Hologramme, sondern erwecken durch ihre changierende mikrobische Prägung den Eindruck eines Hologrammes. Diese Art der Hologramme ist beispielsweise durch Kreditkarten bekannt. Angedeutete Hologramme sind strukturierte, prägeholografische Folien, bei denen auf einer Standardfolie die individuelle Information eingeprägt wird. Dies ist die preiswerteste Hologrammart. Um die erheblichen Kosten für die Erstellung eines Individualhologrammes zu vermeiden, sind Hologramme in Standarddesigns einsetzbar.

Lasergravur
Bei der Lasergravur werden Farbpigmente des Plastikkartenmaterials dauerhaft und in der Tiefe verbrannt. Ein Abwischen - auch mit Chemikalien - ist definitiv nicht möglich. Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen ist daher die Lasergravur der Thermobeschriftung vorzuziehen.

Thermosublimationsdruck
Beim Thermosublimationsdruck werden Teile eines speziellen Farbbandes auf die Kartenoberfläche aufgeschmolzen. Hierbei können nicht nur Personendaten, sondern auch Bilder und Firmendesigns in einem Arbeitsgang aufgebracht werden. Bei weniger als 500 Karten sollte der Thermosublimationsdruck aus Kostengründen in Betracht gezogen werden. Der Thermosublimationsdruck ist allerdings nicht so beständig wie z.B. ein Offsetdruck unter Laminat.

UV/IR/?? Merkmale
Um ein unautorisiertes Duplikat zu erkennen, können Merkmale mittels Farben aufgebracht werden, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Hier steht eine Vielzahl an Farbmaterial zur Verfügung. Neben den bekannten UV und IR Merkmalen bieten wir weitere Merkmale an, die wir Ihnen gerne im Bedarfsfall vorstellen.
Sinn eines solchen versteckten Merkmals ist es immer, dafür zu sorgen, dass ein Duplikatshersteller dieses Merkmal selbst nicht erkennt und somit in seinem Duplikat nicht verwendet.

Guillochendruck und Microschriften
Bei einem Guillochen- und Microschriftdruck werden hochspezialisierte Druckmaschinen verwendet, die z. B. in leicht variierter Ausprägung auch für den Geldscheindruck  eingesetzt werden. Eine professionell hergestellte Guilloche kann nicht mit handelsüblichen Druckmaschinen (einschließlich Hochleistungs-Laserdruckern) nachgedruckt werden, was die Duplikatserstellung erheblich erschwert. Im Zusammenhang mit UV- oder IR-Druckfarben und Microdrucken kann eine Plastikkarte - sicherheitstechnisch  betrachtet - nahezu Geldscheinqualität erreichen.